„Sportpark Schalker Meile“ – Nein Danke!

Die AfD –Kreisverband Gelsenkirchen – fordert den Erhalt der Hallenbäder in Gelsenkirchen-Buer und Gelsenkirchen-Horst sowie des Zentralbades in Gelsenkirchen. Der weitere Betrieb des Freibad Jahnplatz sollte über Bürgerbeteiligung entschieden werden.

Den Schulen, die über kein eigenes Lehrschwimmbecken verfügen, sowie den Sportvereinen muss auch weiterhin die Möglichkeit gegeben werden, Schwimmunterricht und auch entsprechende sportliche Förderung hier in Gelsenkirchen durchzuführen.

Zudem ist der sozialintegrative Aspekt den Hallenbäder haben zu beachten.

 

Auch muss die Gesellschaft dafür sorgen, dass die Kinder zur ihrer eigenen Sicherheit schwimmen können.

Genauso wichtig sind diese Hallenbäder auch für den Dienstsport der Polizei- und Feuerwehrbeamten. Zur Erhaltung deren Einsatzfähigkeit ist Schwimmen als Dienstsport unumgänglich, Fahrten zu Bädern in Nachbarstädten gehen zu Lasten ihrer tatsächlichen Einsatzzeiten.

Das Zentralbad muss aufgrund der großen Investitionssumme komplett neu errichtet werden, sei es durch einen Neubau auf dem jetzigen Standort oder aber auf dem Grundstück der ehemaligen Polizeiwache.

Die Fortsetzung des Betriebs des Freibad Jahnplatz so lange, bis größere Reparaturen anfallen, löst keine Probleme sondern vertagt diese nur. Hier muss unter Einbeziehung der Bürger entschieden werden, ob das Freibad weiter betrieben werden soll. Dann müssen natürlich auch jetzt evtl. nötige Investitionen getätigt werden. Diese dürften aber zum derzeitigen Zeitpunkt überschaubar sein.

Das Sportparadies ist unter den gegebenen Umständen aufzugeben, wenn der Betrieb sich nicht selber trägt, was ja in den letzten Jahren nicht der Fall war. Es gibt im näheren Umkreis komfortablere Eislaufhallen und Freizeitbäder. Um hier wettbewerbsfähig zu bleiben und um auch Besucher aus der Umgebung anzulocken, müsste hier kräftig investiert werden und ein modernes Freizeitbad mit Attraktionen realisiert werden.

Sollte diese Möglichkeit durch den derzeitigen Betreiber, die Stadtwerke Gelsenkirchen, gegeben sein, ist dieses natürlich umzusetzen. Besteht diese Möglichkeit nicht, darf es auch kein Tabu sein, einen privaten Investor mit einzubinden.

Sollten diese Varianten nicht machbar sein,  muss eine andere Verwendung für das Grundstück gefunden werden, um dort der einheimischen Bevölkerung ein bezahlbares Freizeitangebot zu unterbreiten.

Ein komplett neues Projekt „Sportpark Schalker Meile“ ist umweltpolitisch ein Desaster. Die Nähe zur viel befahrenen A42 bringt einen erheblichen Lärmpegel mit sich. Durch so ein Projekt wird das Verkehrsaufkommen auf der Kurt Schumacher Straße noch weiter steigen. Gerade in diesem Bereich ist aber die Belastung durch Feinstaub- bzw. Stickstoffdioxyd schon erheblich. Wurde dort nicht gerade erst für viel Geld Rasen zwischen den Gleisen ausgerollt, um genau diese Werte zu senken?

Auch hier sollten die Bürger befragt werden. Schließlich ist dieses eine Entscheidung, die auch nachkommende Generationen betrifft.