Landwirt muß Rundfunkbeitrag für Stall ohne Stromanschluss zahlen
Liebe Freunde der Demokratie, dass ist weder ein Satire-Beitrag, noch ist heute der 1. April. Dies zeigt einmal mehr, wie realitätsfern unsere Regierungen und deren verabschiedete Gesetze sind. Man kommt aus dem Kopfschüttlen nicht mehr heraus. Ein Landwirt aus Grafing bei München hat seit 2013 Rundfunkbeitrag für seine Kühe bezahlt, obwohl es im Stall nicht einmal eine Steckdose gibt. Verrückte Welt, sollte man meinen. Der Grund ist jedoch ganz einfach: Das Stallgebäude hat eine eigene Hausnummer. „Wiesham 10“ zählt rein rechtlich als „Betriebsstätte“ und so zahlt Landwirt Helmuth Demmel dafür Rundfunkbeiträge extra – zusätzlich zu denen seiner Privatwohnung und der Wohnung seines 90-jährigen Vaters, die auch zum Bauernhof gehört. Der „Merkur“ berichtete den Fall unter dem Motto „Öffentlich knechtlich“. 70 Euro pro Jahr Im Stall befinden sich derzeit sieben Kälber, deren einzige Aufgabe darin besteht, schwerer zu werden. Als Beschäftigte können sie also nicht zählen. Dies erkennt sogar…
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