Der Zug aus Ungarn und seine Passagiere
Nun sind sie also da. Angela Merkel hat dem Zug mit Flüchtlingen die Einreise erlaubt. Ausnahmsweise, sagt sie. Gleiches Recht für alle, könnte man argumentieren – dann hätte der Zug in Ungarn bleiben müssen. Ausnahmen bestätigen die Regel, könnte man aber auch sagen. Doch selbst die Schwesterpartei CSU mag solche Ausnahmen nicht und geht mittlerweile auf Distanz zur Kanzlerin. Insgesamt kein Wunder: So kann sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier sogar schon Schwarz-Grün im Bund vorstellen. Als der bayerische Innenminister Herrmann das hörte, wird er sich wohl in einem Alptraum gewähnt haben. Wir in der AfD haben hingegen schon lange begriffen, was sich da an der Staatsspitze zusammenbraut. In der FASZ ist nun ein Bild der sog. Flüchtlinge vor jenem Zug zu sehen. Gut gelaunt –und zumindest nicht offensichtlich traumatisiert- zeigen viele von ihnen das Victory-Zeichen. Dies könnte man so interpretieren: Sieg! Wir haben die deutsche Politik in die Knie gezwungen…
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