„Einbrecherparadies“ Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf, 27.07. 2015. Peter Bohnhof, justizpolitischer Sprecher der AfD NRW, fordert angesichts der explodierenden Einbruchskriminalität neben einer besseren Prävention und Aufklärung auch eine Reform des Strafgesetzbuches und der Strafprozessordnung. Ausweislich der neuesten Polizeilichen Kriminalstatistik hat die Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW gegenüber dem Vorjahr von teilweise knapp 20 bis zu 50 Prozent zugenommen. Besonders betroffen sind die Großstädte an Rhein und Ruhr. In Essen, Duisburg, Dortmund und Bochum gab es allein 6775 Wohnungseinbrüche, in Köln und Düsseldorf 5521. Die Gewerkschaft der Polizei sieht selbstredend dringenden Handlungsbedarf, zumal die Aufklärungsquoten weiter und teilweise auf 5 bis 10 Prozent gesunken sind. Dazu Peter Bohnhof: „Es bedarf dringend der Verbesserung durch ein Bündel an Sofortmaßnahmen, wie Personalaufstockung, zielgerichteter Einsatz der Bereitschaftspolizei und Einsatz des neuen Computer-Programms „Predictive Policing“ zur Straftaten-Prognose. Dies dient der Prävention und der Aufklärung“. Zum Bereich der Prävention gehört eindeutig auch das Thema Bestrafung und Abschreckung. Das gilt umso mehr…
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